Zum Jahr der Mathematik 2008 erwartet uns ein bunter Blumenstrauß aus
Ausstellungen, Vorträgen, Wettbewerben und öffentlichen Events.
Unter den Wissenschaftsjahren, die
das Bundesministerium für Bildung
und Forschung seit neun Jahren ausrichtet,
ist diesmal die Mathematik an der
Reihe, sozusagen von Amts wegen gefeiert
und ins öffentliche Bewusstsein gerückt
zu werden. Am 23. Januar war feierliche
Eröffnung in Berlin. Und sie hat
es unzweifelhaft bitter nötig.
Über mangelnden Respekt können
sich das Fach und seine Vertreter nicht
beklagen. Man weiß, dass die ganze Naturwissenschaft
von der Mathematik lebt
und dass ihre wesentlichen Erkenntnisse
in Form mathematischer Gleichungen
ausgedrückt werden. Auch dass der allgegenwärtige
Computer im Grunde seines
Herzens ein Mathematikgerät ist, hat
sich einigermaßen herumgesprochen.
Aber Respekt und Zuneigung sind
zweierlei. Abstrakt, weltabgewandt, nur
Genies und/oder Verrückten zugänglich,
auf jeden Fall mit großer Mühe verbunden,
Trauma frustrierender Schulstunden
– diese wahrgenommenen Eigenschaften
der Mathematik erwecken nicht
gerade Liebe auf den ersten Blick. Die
Schöne will mit einer gewissen Anstrengung
erobert werden. Dass die Sache
trotzdem Spaß machen...
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Teilchenbeschleuniger: Vorstoß in die Physik des 21. Jahrhunderts • Hightech-Teleskope: Bis an die Grenzen des Universums • Raumfahrt: Aufbruch zu unseren kosmischen Nachbarn • … »