Paul Hickson lehrt Physik und
Astronomie an der Universität von
British Columbia im kanadischen
Vancouver. Er erforscht Quasare
sowie Aktive Galaktische Kerne und
entwickelt astronomische Instrumente.
Er gehörte zahlreichen
Beratungsgremien etwa für die
Gemini-Teleskope in Chile und
Hawaii und für das James Webb
Space Telescope an.
Ein Visionär griff eine alte Idee auf und realisierte sie mit
moderner Technologie. Mittlerweile nehmen es die ungewöhnlichen
Teleskope von Paul Hickson mit den besten Instrumenten
der Welt auf.
Das Häuschen, das sich an die
Berge im
Südwesten der kanadischen
Provinz British Columbia
schmiegt, könnte man für
eine schlichte Skihütte oder wegen seines steilen
Dachs vielleicht auch für eine kleine Kirche
halten. Doch in seinem Inneren verbirgt
es eines der größten optischen Teleskope
Nordamerikas.
In klaren Nächten fährt das
Dach zur Seite und gibt die Sicht frei auf darüber
hinwegziehende Sterne und Galaxien.
Wirklich beeindruckend aber ist das Herzstück
dieses Instruments: Sein Hauptspiegel,
der das Licht sammelt und fokussiert, ist eine
rotierende Schale, gefüllt mit flüssigem
Quecksilber.
Das ist ungewöhnlich, denn normalerweise
setzen Teleskopbauer auf Spiegel aus Glas. Die
derzeit größten Glasspiegel sind in den beiden
10-Meter-Keck-Teleskopen auf dem Mauna
Kea auf Hawaii und im Gran Telescopia Canarias
(GTC) auf La Palma zu finden. Der
Spiegel des GTC hat sogar einen Durchmesser
von 10,4 Metern. Aufgebaut sind diese
tonnenschweren Exemplare aus...
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Teilchenbeschleuniger: Vorstoß in die Physik des 21. Jahrhunderts • Hightech-Teleskope: Bis an die Grenzen des Universums • Raumfahrt: Aufbruch zu unseren kosmischen Nachbarn • … »