Um den Geheimnissen von Bewusstsein, Willensfreiheit und »Selbst« auf die Spur zu kommen, entwickelt Georg Northoff eine neue Wissenschaft: die Neurophilosophie. Ob seine Theorien den Praxistest bestehen, überprüft er bei seiner täglichen Arbeit mit psychiatrischen Patienten.
Herr Professor Northoff, Sie möchten die Neurophilosophie als ein eigenständiges Fach jenseits von Philosophie und Hirnforschung etablieren – wozu?
Philosophen analysieren Begriffe; Neurowissenschaftler experimentieren und deuten die Ergebnisse. Die Neurophilosophie verknüpft philosophische Konzepte wie »Bewusstsein« oder »Freiheit« mit den empirischen Daten aus der Hirnforschung. Das ist eine ganz neue Methodik und damit eine eigenständige wissenschaftliche Disziplin ...
Sie können den Artikel als
PDF-Datei abrufen (aus lizenzrechtlichen Gründen fehlen evtl. Abbildungen):
Bennet, M., Hacker, P.: Philosophical Foundations of
Neuroscience. Oxford: Blackwell 2003.
Hellsichtige
sprachanalytische Kritik der heutigen Neurowissenschaften
Northoff, G.: Das Gehirn. Eine neurophilosophische
Bestandsaufnahme. Paderborn: mentis 2000.
Gut
verständliche Einführung in die Probleme einer
zukünftigen Neurophilosophie
Searle, J.: Geist. Eine Einführung.
Frankfurt/Main: Suhrkamp 2004.
Aktueller
Überblick über die Diskussion von einem der
renommiertesten amerikanischen Neurophilosophen
Die Armbanduhr Pioneer zeigt die Grußbotschaft an Außerirdische, die sich in Form einer goldenen Plakette an Bord der Sonden Pioneer 10 und 11 befand. »
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