haben auch Sie mitverfolgt, wie die US-Raumfähre Atlantis das europäische Forschungsmodul Columbus zur Internationalen Raumstation brachte? Nein, ich meine nicht in den Medien, sondern live! Das Andockmanöver am 9. Februar konnten wir Europäer unmittelbar verfolgen: Abends zog das himmlische Gespann zweimal über uns hinweg. Zunächst waren Shuttle und ISS noch so weit voneinander entfernt, dass man sie im Fernglas als zwei getrennte Lichtpunkte erkannte. Neunzig Minuten später querten beide als Einheit erneut das Firmament.
Einige unserer Leser haben das Manöver sogar fotografiert – einer freihändig mit Kamera und Teleobjektiv (S. 104), andere mit einem 80-Zentimeter-Teleskop (S. 107). Faszinierend, was man mit solchen Mitteln vom Erdboden aus erkennen kann! Ein weiterer Leser war noch näher dran: Im Columbus Control Center in Oberpfaffenhofen war er beruflich direkt in das Geschehen involviert. Ihm verdanken wir die Bildergalerie zur Columbus-Mission (S. 12).
Was ich damit – auch – sagen will: Das Beobachten eint unsere Leser, ganz gleich, mit welchen Mitteln sie den Geschehnissen am Himmel auf den Grund gehen. Dieser Vielfalt in der Einheit versuchen wir Rechnung zu tragen. Deshalb haben wir zusätzliche Inhalte in »Sterne und Weltraum« eingeführt und der Zeitschrift nebenbei ein frischeres Aussehen verpasst. Unser Online-Angebot finden Sie ab sofort auf der Website www.astronomie-heute.de, die nicht nur den bisherigen Lesern von »Astronomie Heute« bekannt sein dürfte, die wir bei uns begrüßen dürfen.
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