Ein hoch interesssanter und motivierender Artikel.
Leider hat er eine Schwäche: Er unterscheidet beim Strom nicht zwischen Erzeugungs- und Endkundenpreisen.
Die Erzeugung aus konventionellen Quellen kostet in der USA rund 5 US-Cent, derzeit etwa 3,3 Euro-Cent. Der amerikanische Verbraucher wird für seinen Strom deutlich mehr zahlen.
Genauso in Deutschland. Gregor Czisch spricht von 4,65 Euro-Cent für die Erzeugung aus erneuerbaren Energien im Jahr 2020. Das liegt unter den fünf bis sechs Cent , die zur Zeit an der Leipziger Börse gehandelt werden. Siehe unter
www.eex.com.
Zum Erzeugerpreis kommen Gebühren für die Netznutzung und Konzessionen hinzu und 2,05 Cent Stromsteuer. Am Ende steht der durchschnittliche Nettopreis von 15,36 Cent, den private Endkunden im Jahr 2006 gezahlt haben.
P.S. Ich bin Mitarbeiter eines Stadtwerks
Stefan Starke, Friedrichshafen
weitere Leserbriefe zum Artikel
-
» Kernenergie ist schlecht?
von Jonas Reuter, Bonn
-
» Technikfolgenabschätzung?
von Ernst-M. Jaeckel, Oftersheim
-
» Die beste Idee, die wir je aus den USA gehört haben
von Dr. Michael Jutzler
-
» Fast schon billig
von Roland Schnack, Stuttgart
-
» Gelassenheit bewahren!
von Reiner Vogels, Swisttal-Odendorf
-
» Energie-Input-Output Rechnung?
von Ole Fischer, Pagazzano
-
» Solarenergie ja - aber so nicht
von Hans Neeracher, CH-4586 Kyburg-Buchegg
-
» Revolutionärer US-Solarplan?
von Johannes Stankowski
-
» Energiespeicherung mangelhaft
von Dieter Sulzbacher, Traismauer
-
» Nicht ausreichend berücksichtigt
von Lorenz Friess, Ulm
-
» Makulatur
von Alfred Gottschalk
-
» Blick zurück
von Andreas Wennemann, Bad Camberg
-
» Makulatur?
von Michael Treiß
-
» Schon 30 Jahre vertan
von Manfred Stibaner
-
» Wo bleibt der Wasserstoff in der Debatte?
von Manfred Theiß, Leonding, Österreich