Der Psychiater Serge Stoléru forscht am staatlichen medizinischen Institut Inserm in Paris. Jérôme Redouté ist Neurowissenschaftler und arbeitet am öffentlichen Forschungszentrum »Centre d´étude et de recherche multimodale et pluridisciplinaire« in Bron bei Lyon.
Kein sexuelles Verlangen mehr, keine erotischen Fantasien, keine Erregung: Plötzlich ist die Lust verflogen. »Es« zu tun, erscheint uninteressant. Nicht einmal mehr der Gedanke daran kommt einem in den Sinn.
Wer einen Mangel oder einen vollständigen Verlust des geschlechtlichen Verlangens erlebt, ohne dass medizinische Ursachen erkennbar wären, leidet unter einer sexuellen Appetenzstörung ...
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Die Lust verloren: Sexmuffel im Hirnscanner Jung, attraktiv – asexuell
Hayes R. D. et al.:
Relationship between Hypoactive Sexual Desire Disorder and Aging. In: Fertility and Sterility 87(1), 2007, S. 107-112.
Stoléru, S. et
al.: Brain Processing of Visual Sexual Stimuli in Men with
Hypoactive Sexual Desire Disorder. In: Psychiatry Research:
Neuroimaging 124(2), 2003, S. 67-86.
Kaplan, H. S.:
The Sexual Desire Disorders. Dysfunctional Regulation of
Sexual Motivation. London: Brunner/Mazel 1995.
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