Wer international kooperieren will, muss sich mit der landestypischen Arbeitsweise auskennen - sonst kommt es schnell zu Missverständnissen. Welche kulturbedingten Klippen es zu umschiffen gilt, erkunden Psychologen aktuell in einer großen weltweiten Studie.
Jan T., Projektleiter bei einem deutschen Automobilzulieferer, ist fassungslos: Eben beschwerte sich ein Kunde, die angekommenen Teile würden nicht passen! Konstruiert wurden sie in einem Tochterunternehmen in Ungarn, die Ingenieure dort gelten als gewissenhaft und kompetent. Wie konnte das passieren? Schon vor Monaten hatten die ungarischen Kollegen einen Fehler in den Plänen an die Zentrale in Stuttgart zurückgemeldet. Der deutsche Manager war davon ausgegangen, das Problem sei erkannt und würde behoben. "Warum habt ihr das denn nicht geändert?", fragt er nun verständnislos. Postwendende Antwort: "Wir haben mehrmals darauf hingewiesen - aber du hast nicht gesagt, dass wir etwas unternehmen sollen …
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Brodbeck, F.: Navigationshilfe für internationales Change Management. Erkenntnisse aus dem Globe Project. In: OrganisationsEntwicklung 3, 2006, S. 16-31. Guter Überblick
über die Ergebnisse der Globe-Studie
Brodbeck, F. C. et
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Hofstede, G., Hofstede, G. J.: Culture and Organizations. Software of the Mind. Intercultural Cooperation and Its Importance for Survival. Revised and Expanded 2nd Edition. New York: MCGraw-Hill 2005.
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Schroll-Machl, S.:
Die Deutschen - Wir Deutsche. Fremdwahrnehmung und Selbstsicht im Berufsleben. Göttingen:
Vandenhoeck und Ruprecht 2007, 3. Auflage. Anschaulich mit
Beispielen, basierend auf kulturpsychologischen und
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Strohschneider,
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Perspektive. In: Enzyklopädie der Psychologie,
Themenbereich C, Serie VII: Kulturvergleichende Psychologie, Band 2: Erleben und Handeln im kulturellen Kontext. Göttingen: Hogrefe 2007.
Tjitra, H. W.:
Synergiepotenziale und interkulturelle Probleme. Chancen und Herausforderungen am Beispiel deutsch-indonesischer Arbeitsgruppen. Wiesbaden: Deutscher
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interessant für Forscher
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Interkulturelle Synergie auf dem Weg: Erkenntnisse aus
deutsch/US-amerikanischen Problemlösegruppen. In:
Gruppendynamik, 30. Jahrgang, Heft 2, 1999, S. 131-149.
Als Begründer der Psychoanalyse wies er seelischen Vorgängen eine zentrale Rolle zu und bezog vor allem das Unbewusste mit ein. Wenn auch seine Sexualtheorie umstritten war, nahm seine Lehre doch... »
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