Quanten rechnen langsamer als gedacht, die über 2000 Jahre alte afrikanische Nok-Kultur war höher entwickelt als erwartet und das Tunguska-Rätsel – eine ungeklärte Explosion über der sibirischen Taiga vor 100 Jahren – könnte bald gelöst sein. Außerdem im Heft: Wissenschaftsphilosoph Bernulf Kanitscheider über den Konflikt der "zwei Kulturen", Elaine A. Ostrander über das Hundegenom und dessen Bedeutung für die Aufklärung menschlicher Erbleiden sowie zwei Mediziner über das unterschätzte Sonnenvitamin D. Norbert Treitz widmet sich zudem der Frage, wie sich mittels logarithmischer Skalen die Staatsverschuldung verharmlosen lässt.
Unter absolut konstanten Bedingungen zeigten die Populationen von Planktonorganismen bei einem achtjährigen Versuch starke Fluktuationen, die wie zufällig aussahen, aber den Gesetzen der Chaostheorie gehorchten.
Belastung mit hormonähnlichen Substanzen aus Abwässern verbessert den Gesang von Staren und erhöht ihre Attraktivität für Weibchen. Doch leidet das Immunsystem der Vögel.
Japanische Forscher haben nach über 20 Jahren einen neuen Typ von keramischen Hochtemperatursupraleitern
entdeckt. Anders als die alt bekannten Vertreter dieser Stoffklasse beruht er auf Eisen statt Kupfer.
US-Pharmazeuten haben eine winzige Kapsel für Antitumorwirkstoffe entwickelt, die auch von resistenten Krebszellen aufgenommen wird und in deren Innern nur genau eine tödliche Dosis Zytostatikum freisetzt. Danach kann sie weitere Tumorzellen abtöten.
Mit dem digitalen Riesenteleskop LOFAR spähen Radioastronomen bald in die Tiefen des Weltalls, wenn europaweit verteilte unscheinbare Antennenfelder einzigartige Bilder vom jungen Kosmos liefern.
Logarithmische Skalen dienen der Übersicht über viele Größenordnungen – und der Verharmlosung. Dies ist der zweite Teil unserer Kurzserie über logarithmische Skalen.
Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass Vitamin D viel mehr kann als nur die Knochen stärken – und dass viele von uns zu wenig davon im Blut haben. Ist Vitamin-D-Mangel mit schuld an schweren Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Muskelschwund?
Kein anderes Haustier bildet derart unterschiedliche Rassen.
Genetiker erkennen zunehmend, welche Erbanlagen – aber
auch komplexen genetischen Mechanismen – dahinterstecken.
Seit hundert Jahren rätseln Wissenschaftler über die Ursache einer riesigen Explosion im Jahr 1908 in Zentralsibirien. Eine abenteuerliche Expedition kam der Lösung nun näher auf die Spur.
Vor 2500 Jahren schufen Künstler im heutigen Zentralnigeria beeindruckende Plastiken
aus Ton. Deutsche Archäologen deuten sie als Beweis früher gesellschaftlicher Komplexität.
Aus der empirischen naturwissenschaftlichen Forschung zieht der Philosoph Bernulf Kanitscheider begriffliche Konsequenzen für naturphilosophische und wissenschaftstheoretische
Probleme.
Statistiken belegen die sprunghafte Entwicklung der Lebenserwartung
in der Neuzeit, beantworten jedoch nicht die grundlegende
Frage, weshalb der Mensch überhaupt sterblich ist.
Künftige Rechner, die mit Quantenbits arbeiten, würden
zwar einige Spezialaufgaben extrem schnell lösen,
doch bei den meisten Problemen wären sie heutigen
Computern kaum überlegen.
Gut 2000 Jahre lang prägten die Weisheiten
des Konfuzius und seiner Nachfolger das
chinesische Kaiserreich. Im Aufwind des Wirtschaftsbooms erleben sie heute ihr Comeback.
Astronomen präsentieren ihre schönsten Aufnahmen im Großformat und lassen Sie an den fantastischen Möglichkeiten der modernsten Naturbeobachtung teilhaben. »
Wie sieht die Welt im Jahr 2050 aus? • Überbevölkerung: Leben mit neun Milliarden Menschen • Landwirtschaft: große Chancen für Kleinbauern • Umwelt: Gute Geschäfte mit schlechter Luft • Die... »