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Einmal im Monat fordern wir Ihre mathematischen Fähigkeiten heraus: Schön verpackt in eine Geschichte - damit es kniffliger und spannender ist - zeigt sich die Mathematische Knobelei als Herausforderung für die Hirnzellen. Wer richtig kombiniert, kann gewinnen. Viel Erfolg!

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Eine Sammlung der besten Rätsel: Einfach formulierte Probleme mit einer erstaunlichen, oft amüsanten Lösung »
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Den Knobel an der Wurzel packen (02.10.08)
Schon immer war es etwas anstrengend, die bissige Rätselfreude zu pflegen. Regelmäßiges Abschrubben von rundungsfehlerhaften Resten, gekonntes Säubern von infinitesimalen Zwischenräumen und eifriges Leerspülen benutzter Matrizen verlangen axiomale Disziplin. Wer die nicht hat, sollte sich wenigstens in stochastischen Intervallen auf den Calculus fühlen lassen.
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Urnengang in Knobelingen (05.09.08)
Es soll Zeiten gegeben haben, in denen saßen an den Grenzen Männlein in Uniform, die Reisenden per Hand hübsche Stempel in ihr nationales Sammelbüchlein drückten. An den Telefonen der Serviceabteilungen meldeten sich freundliche Frauenstimmen, die ganze Sätze sprechen und verstehen konnten. Und bei den Wahlen setzte man mit Kugelschreiber ein Kreuz auf den papiernen Bogen.
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Linien für die Ewigkeit (01.08.08)
Nichts ist rätselhafter als das Damals. Welches Geheimnis wahren die Pyramiden von Gizeh wirklich? Hat es tatsächlich ein Atlantis gegeben? Und wieso war Husum niemals überdacht? Die Antworten sind mysteriös, unergründbar ... und nicht selten erschreckend banal.
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Expansiver Dimensionswettlauf (04.07.08)
Alles hat seine Zeit. Und wer zu früh kommt, den bestraft … Nein, nicht das Leben, sondern das Universum. Es dehnt sich nämlich aus und macht jedes Wettrennen damit zu einer Farce.
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Verflixt und zugefaltet (06.06.08)
Wenn einer eine Reise tut, … dann hat er selbst in Zeiten irreführender Navigationsgeräte meist eine erquickliche Anzahl von patentgefalteten Stadtplänen und Landkarten dabei. Ausbreiten lassen die sich ja ganz einfach. Nur passen sie dummerweise so nicht wieder in die Tasche. Also knickt der geometrisch gebildete Mensch sie wieder in ihr kompaktes Format zurück. Und damit fängt der ganze Ärger dann an.
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Knobelenergie für die Zukunft (01.05.08)
Solarzellen, die das Strahlen glücklicher Kinderaugen in Strom umwandeln. Windkraftanlagen in Taschentüchern, die aus jedem Nieser das Maximum an Spannung herausholen. Und Biogasanlagen, die … nun gut. Die Energieversorgung der Zukunft ist dezentral. Und mit ein bisschen Geschick wird jeder sein eigener Kraftwerksbetreiber. Vorausgesetzt, er kennt sich ein wenig mit kniffliger Geometrie aus.
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Eifrige Weltraum-Buddler (04.04.08)
Der Mars ist voller Leben. Oder sollte er zumindest sein. Schließlich schickt jede Weltraumorganisation, die etwas auf sich hält, mindestens eine Sonde zum rostigen Planeten. Und lässt sie dort nach eingeborenen Organismen suchen. Selbst dann, wenn sie dafür den gesamten roten Staub umgraben müsste.
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Parlamentarische Hack- und Sitzordnung (29.02.08)
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Wenn es denn sein muss ... Aber die Sitzordnung im Parlament bestimmen die Abgeordneten lieber selbst. Sonst muss am Ende noch der linksliberale X, der ständig vor sich hinkichert, neben der rechtsfortschrittlichen Y sitzen, die pausenlos Lohntüten strickt. Oder noch schlimmer: Eine Partei könnte einen kürzeren Weg zu den Pausenräumen haben, wo zwischen den Sitzungen die Schnittchen gereicht werden. Ein Drama! Besonders in dieser Legislaturperiode, in welcher alle vier Parteien exakt die gleiche Zahl von Sitzen haben.
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Abi mit zwölf (01.02.08)
Es ist schon wieder passiert – wir haben beim internationalen Vergleich in LIMA (Letztlich Irrelevante MAthematik) grauenswerterweise einen der hinteren Plätze belegt. Großes Wehgeschrei in den Medien, heftiges Deklamieren bei den Experten und allerortens der Untergang des Abendlandes. Ach ja, und natürlich wohldurchdachte Sofortprogramme aus den Ministerien. Das Abitur mit zwölf Jahren soll es richten. Ohne Abstriche bei den Inhalten, versteht sich.
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Folgen Sie dem Meister! (04.01.08)
Handys, portable Spielkonsolen, Computernetze, Funkuhren … elektromagnetische Wechselfelder sind überall. Und eifrig forschen besorgte Wissenschaftler an eventuellen Störungen der Physis, die sie verursachen könnten. Doch niemandem ist bewusst, welche Macht über die Psyche der Elektrosmog hat. Niemandem - außer mir.
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